erstellt von Bertram am 19. Juli
Sie stehen morgens auf, schauen aus dem Fenster und die Sonne lacht ihnen entgegen. Sie überlegen, was sie an solch einem traumhaften Tag machen könnten. Viele entscheiden sich für eine ruhige aber dennoch ausgiebige Radtour. Die meisten von diesen Gelegenheitsfahrern besitzen nur ein gewöhnliches Fahrrad, das sie eventuell lediglich beim Discounter erworben haben. Bei solchen Fahrrädern fallen vor allem die oft schlechte Verarbeitungsqualität und das hohe Risiko für Defekte auf. Doch dem ist nicht immer so, denn aus einem gewöhnlichen, preisgünstigen Fahrrad kann man als Hobbyfahrer sehr viel herausholen. Dazu bedarf es aber einer sorgfältigen Pflege des Fahrrads und einer guten Prüfung vor dem Aufbrechen zu einer Radtour.
Zu aller erst sollte man den Reifendruck kontrollieren, der bei vielen Fahrrädern, die nur selten benutzt werden, zu niedrig ist. Hier besteht sofortiger Handlungsbedarf, denn diese Unachtsamkeit kann zu unnötigen und teuren Reifenschäden führen. Dies ist meist sehr ärgerlich, da sich ein Platten unterwegs sehr schwer beheben lässt, da meist nur ein kleines Loch die Ursache dafür ist und man dieses nur sehr mühsam findet. Rose Rennräder etwa bieten für den Fall des Falles diverse Reparatur-Kits. Bei einem hochwertigen Fahrrad sind diese Taschen meist schon inbegriffen, allerdings beachten viele Käufer diese meist gar nicht, da sie davon ausgehen, nie ein Problem mit ihrem Fahrrad zu haben.
Besonders bei intensiveren Radtouren, beispielsweise bei Touren mit dem Rennrad, ist Proviant überlebenswichtig. Da man mit Rennrädern eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht, ist auch die Strecke, die man zurücklegt meist um einiges länger als bei gewöhnlichen Radtouren. Deshalb ist es vor allem bei einem Rennrad wichtig, vor der Fahrt mögliche Mängel aufzudecken, denn es kann sehr unangenehm werden, wenn man, 80 km entfernt von seinem Heimatort, einem Defekt zum Opfer fällt und das Rennrad wohl oder übel zurücklassen muss, um Hilfe zu suchen. Daher reicht eine oberflächliche Betrachtung seines Rennrades bei Weitem nicht aus. Bei einem Rennrad sollte man vor allem Bremsen und Schaltung besonders genau beäugen, ansonsten kann es zu einem bösen Erwachen kommen – möglicherweise im Krankenhaus.